Qualitätssicherung

 

Warum Luftdicht bauen?

  • Es steht in der EnEV
  • Um Energie einzusparen
  • Um die Behaglichkeit zu erhöhen
  • Um Zugluft und Kaltluftseen zu vermeiden
  • Um die Raumluftqualität zu erhöhen
  • Damit die Lüftungsanlage ornungsgemäß funktionieren kann
  • Um Bauschäden und Schimmel zu vermeiden ( Feuchteschutz)
  • Um den Schallschutz und Brandschutz zu erhöhen
  • Um den Sommerlichen Hitzeschutz zu erhöhen

 

Der BlowerDoor Test ( Luftdichtheitstest)

Ablauf

Es wird ein elektronisch geregeltes und natürlich kalibriertes Gebläse in einen Rahmen eingebaut, der dann entweder im Fensterrahmen oder in einer Außentür  befestigt wird. Anschließend wird das Gebläse auf ca. 50 Pa eingestellt und dann kann die Leckageortung beginnen.

 

Messwert

Es müssen folgende Messwerte für den „n50“ Wert erreicht werden . Für Gebäude ohne Raumlufttechnische Anlage 3,0 und mit Raumlufttechnischer Anlage 1,5. Der Wert ergibt sich wie folgt: geförderte Luftmenge bei 50 Pa Druckdifferenz dividiert durch das Nettoluftvolumen des Gebäudes. Es bedeutet z.B. mit n50 1,0 , das sich das Luftvolumen des jeweiligen Hauses 1,0 mal (mit sich selbst) austauscht pro Stunde , bei 50 Pa Druckdifferenz.

 

Leckageortung

Schwachstellen in Form von Luftströmungen aus Undichtheiten in der Gebäudehülle werden mit Hilfe der Leckageortung dargestellt. Durch den Einsatz eines Thermoanemometers können diese digitalisiert und dokumentiert werden. Somit sind Nachbesserungen an diesen Stellen möglich.

 

Dokumentation der Leckagen

Der Mindestumfang der Dokumentation ist ein Zertifikat mit Prüfbereicht . Je nach Auftrag können in Form eines ausführlicheren Untersuchungsberichts die Art, Lage und Bedeutung der einzelnen Undichtheiten erfasst und evtl. fotografisch dokumentiert werden.

 

 

 

 

Die Thermografie

 

Leistungen Thermografie:

  • Bauthermografie Innen und Außen

  • Leckagensuche



  • Fachwerklokalisierung ( überputzt)



  • Fuss- und Wandheizungslokalisierung



  • Photovoltaik

 

 

 

 

 

Leckagen an Dächern und Gebäudewänden führen zu ungewollten Energieverlusten und können zur Durchfeuchtung der Bausubstanz sowie zur Schimmelbildung führen. Deshalb hat die Leckortung in der Bauanalyse einen hohen Stellenwert.

Die Bauthermografie wird in vielfältiger Weise eingesetzt:

  • beim Neubau
  • im Gebäudebestand vor und/oder nach der Modernisierung
  • als Unterstützung bei einem BlowerDoor Test

 

Die Untersuchungsergebnisse weisen oft auf Wärmebrücken am Haus hin und helfen so, das Haus energiesparender zu gestalten. Bei der Bauthermografie wird das komplette Gebäude mit einer Wärmebildkamera fotografiert und diese Fotos dann ausgewertet. Eine qualitativ hohe Auswertung ist hierbei sehr wichtig.

Um seriöse Ergebnisse zu erhalten, sind jedoch generell Messungen aus dem Außen- und dem Innenbereich notwendig, da sehr viele thermische Schwachstellen nur aus dem Innenbereich lokalisiert werden können.

 

Außenthermografie

Um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten, muss das Gebäude beheizt und die Außenluft kalt sein. Der Temperaturunterschied zwischen Innen und Außen sollte mindestens 12°C betragen. Hinzu kommt , dass es recht windstill und nicht regnen sollte. Eine Außenthermografie wird oft als Vor-und/oder Nachuntersuchung bei der Gebäudemodernisierung wie z.B. bei der Kerndämmung genutzt.

 

Innenthermografie

Gegenüber der Außenthermografie wird von innen nur eine kleine Fläche erfasst. Der Aufwand bzw. die Vorbereitung ist durch verstellte Außenwände (Möbel) größer. Auch sind meist mehr Aufnahmen als von außen erforderlich. Die Außenwitterung beeinflusst die Innenthermografie jedoch weniger. Die Innenthermografie ist demnach unabhängiger. Weiterhin ist es sinnvoll manche Konstruktionen nur von innen zu thermografieren (z. B. hinterlüftete Fassaden, begrünte Fassaden, belüftetes Dach).